KFZ-Schutzbrief

Eine Panne in der Pampa kann für Autofahrer zur echten Herausforderung werden. Hat nur ein Reifen schlappgemacht, lässt sich der Schaden meist noch ohne fremde Hilfe beheben. Sobald aber der Motor stottert oder die Elektronik sich verabschiedet, muss ein Profi ran. Genau da liegt das Problem: Wer kann helfen? Die nächste Fachwerkstatt ist oft kilometerweit entfernt. Das heißt, der Wagen muss abgeschleppt werden und der Fahrer sehen, wie er nach Hause kommt. Die Kosten übernimmt aber weder die Kfz-Haftpflicht- noch die Kaskoversicherung. In dem Fall ist ein Schutzbrief Gold wert.


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Welche Leitungen umfasst ein Schutzbrief?

In den gängigen Schutzbriefen ist eine Vielzahl von Leistungen inkludiert. Angefangen bei der reinen Pannenhilfe, um das Auto wieder fahrtüchtig zu machen, über das Abschleppen zur nächsten Werkstatt bis hin zum Bergen, sollte der Wagen von der Straße abgekommen sein. Darüber hinaus kümmert sich die Versicherung darum, dass passende Ersatzteile verschickt werden, wenn die Panne im Ausland passiert, und gegebenenfalls auch um den Rücktransport des Fahrzeugs vom Urlaubsort in die Heimat. Damit die Insassen trotz der Panne mobil bleiben, übernimmt die Schutzbrief-Versicherung dann die Kosten für einen Mietwagen, Bahn- oder Flugtickets, zahlt nötige Hotelübernachtungen und stellt im Ernstfall auch einen Ersatzfahrer zur Verfügung. Je nach Vertrag sind weitere Leistungen wie die Verschrottung oder Verzollung enthalten, kostenlose Routenpläne oder reine Assistance-Leistungen, geht es um organisatorische Fragen.



Wer bietet Schutzbriefe an?

Das Leistungsspektrum richtet sich ein wenig danach, wo die Schutzbrief-Versicherung abgeschlossen wird. Vorreiter waren die Autoclubs, konkret der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC). Inzwischen gehört der Schutzbrief zum festen Repertoire jedes Kfz-Versicherers. Der zusätzliche Schutz kann optional nur Autoversicherung gewählt werden. Welches der Angebote besser ist – die Mitgliedschaft in einem Club oder der Schutzbrief im Rahmen der Kfz-Versicherung – kann nur ein Versicherungsvergleich beantworten. Denn die Offerten unterscheiden sich sowohl im Preis als auch in den Leistungsdetails.



Tipps zum Schutzbrief

Ein solider Basisschutz ist bei allen Verträgen gewährleistet. Bei einem Schutzbriefvergleich kommt es dann letztlich auf die Feinheiten an. Wichtig ist, einen Ansprechpartner zu haben, der rund um die Uhr erreichbar ist. Denn sonst nützt der beste Schutzbrief nichts. Auch ein dichtes Netz an Pannenhelfern oder Vertragswerkstätten ist von Vorteil, wenn man nicht stundenlang in der Kälte warten möchte, ehe Hilfe naht. Um überhaupt Kontakt zur Versicherung oder zum Club aufnehmen zu können, sollten die wichtigsten Daten notiert oder im Handy gespeichert werden – vor allem die Ruf- und die Kundennummer. Das spart langes Suchen und schont die Nerven.


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