Teilkasko-Versicherung

Die meisten Deutschen „lieben“ ihr Auto. Sie pflegen und hegen es, geben ihm Kosenamen und rücken jedem noch so kleinen Fleck oder Kratzer umgehend mit Politur zu Leibe. Gegen die eigentlichen Risiken, denen ein Auto ausgesetzt ist, zum Beispiel einem Sturm, helfen die Wundermittel aus dem Zubehörhandel allerdings nur wenig. Da bedarf es schon eines umfassenderen Schutzes in Form einer Kaskoversicherung. Die etwas kleinere und von der Leistung etwas abgespeckte Variante ist die Teilkaskoversicherung. Sie kann auf freiwilliger Basis als zusätzlicher Baustein zur Kfz-Versicherung gebucht werden.


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Was leistet die Teilkaskoversicherung?

In der Teilkaskoversicherung enthalten sind folgende Leistungen: Sie kommt für den Wiederbeschaffungswert auf, sollte das Auto gestohlen werden, zahlt die Reparaturkosten nach einem Einbruch und ersetzt serienmäßiges Zubehör, wenn sich Diebe am Fahrzeug zu schaffen gemacht haben. Versichert sind darüber hinaus Schäden durch Glasbruch, den Zusammenstoß mit Haarwild, Marderbisse – allerdings ohne die möglichen Folgeschäden – Überschwemmungen, Hagel, Blitzschlag und Sturm. Bei reinen Unwetterschäden, wobei die Definition für Sturm erst bei Windstärke 8 beginnt, bedarf es grundsätzlich einer Bestätigung durch das Wetteramt, ehe die Teilkaskoversicherung eine Leistung erbringt.



Wann lohnt sich eine Teilkaskopolice?

Ob es sich lohnt, eine Teilkaskoversicherung abzuschließen, liegt einzig und allein im Ermessen des Kunden. Er muss entscheiden, ob er sein Auto gegen Schäden durch Unwetter und Langfinger versichern möchte. Sinnvoll ist dieser Schutz allemal, auch bei älteren Fahrzeugen. Denn sollte das Auto tatsächlich gestohlen werden, erstattet die Teilkasko immerhin den Wiederbeschaffungswert. Das mag in einigen Fällen nicht sonderlich viel sein. Doch gerade bei Haushalten mit knapper Kasse wäre die Finanzierung eines neuen Wagens ansonsten nicht oder nur schwer möglich. Hier gilt es dann genau zu rechnen und zu vergleichen, welche Kosten der Leistung gegenüberstehen.


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Worauf muss man achten?

Die Verträge unterscheiden sich zwar nicht grundlegend, aber in vielen Details. Bestes Beispiel hierfür ist der Aspekt Haarwild. Welche Tiere unter diesen Begriff fallen, regelt normalerweise das Bundesjagdgesetz. Das heißt: Sollte man nicht mit einem Reh, sondern mit einer Kuh zusammenstoßen, gibt es kein Geld von der Versicherung. Deshalb haben viele Gesellschaften weitere Tierarten in den Leistungskatalog aufgenommen. Hier gilt ganz klar die Regel, je umfangreicher der Schutz, desto besser – solange die Prämie sich auf einem normalen Niveau bewegt.



Der Beitrag für die Teilkaskoversicherung

Der Beitrag für die Teilkaskoversicherung setzt sich wie die für die Kfz-Haftpflichtversicherung aus mehreren Faktoren zusammen. In die Berechnung fließen die Typ- und die Regionalklasse ein, ebenso die jährliche Kilometerleistung, das Alter und teils auch die Erfahrung des Kunden. Einen Schadensfreiheitsrabatt sucht man hingegen vergebens. Den gibt es nur bei der Vollkaskoversicherung. Reduzieren lässt sich der Beitrag, indem eine Selbstbeteiligung vereinbart wird. Auch eine Werkstattbindung kann sich positiv auf den Preis auswirken, sollte aber gut überlegt sein. Das meiste Sparpotenzial bietet aber nach wie vor der Kfz-Versicherungsvergleich.


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