Vollkasko-Versicherung

Autofahrer, die einen Rund-um-Schutz für ihren Wagen wünschen und für alle Eventualitäten gerüstet sein möchten, sind gut beraten, eine Vollkaskoversicherung abzuschließen. Wie bei der Teilkasko handelt es sich um eine freiwillige Zusatzversicherung. Sie wird von den Assekuranzen üblicherweise als Paketlösung angeboten. Dazu kombinieren die Unternehmen eine Teilkaskopolice mit dem zusätzlichen Vollkaskoschutz. Reine Vollkaskoverträge, bei denen die Leistungsmerkmale der Teilkaskoversicherung nicht enthalten sind, gibt es zwar auch – aber eher selten, zumal es nur wenig Sinn macht.


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Leistungen und Bedingungen der Vollkasko

Die Vollkaskoversicherung ergänzt die Leistungen der Teilkasko um Schäden, die durch mutwillige Zerstörung oder Beschädigung, kurzum Vandalismus entstanden sind. Viel wichtiger dürfte aber sein, dass die Vollkasko auch für Unfallschäden am eigenen Fahrzeug aufkommt. Das gilt, wenn der Crash selbst verursacht wurde, der Schuldige nicht ermittelt werden kann, zahlungsfähig und/oder nicht haftbar zu machen ist. Damit die Versicherung im Schadensfall zahlt, muss der Kunde sich allerdings an einige Spielregeln halten. Zu den Pflichten des Versicherten gehört es, das Fahrzeug nur gesetzeskonform zu nutzen, einen unberechtigten Gebrauch zu verhindern, Schäden unverzüglich zu melden, bei der Aufklärung des Unfallhergangs zu helfen und aktiv Schadensminderung zu betreiben. Bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit – Ausnahme: Es wurde ein Verzicht auf die Einrede grober Fahrlässigkeit vereinbart – gibt es kein Geld. Probleme und eine Leistungsverweigerung der Versicherung drohen auch bei Fahren ohne Fahrerlaubnis.



Unterschiede Teil- und Vollkaskoversicherung

Um die Unterschiede zwischen Voll- und Teilkaskoversicherung deutlich zu machen, ein Beispiel: Wird das Auto aufgebrochen und ein fest installiertes Radio entwendet, springt normalerweise die Teilkaskoversicherung ein. Wenn der Dieb es aber nicht dabei belässt, das Radio zu stehlen, sondern auch die Scheiben einschlägt oder die Sitze aufschlitzt, sind diese Vandalismus-Schäden  ausschließlich über eine Vollkaskoversicherung gedeckt.


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Für welche Fahrzeuge eignet sich der Vollkaskoschutz?

Stellt sich die Frage: Wann und für welche Fahrzeuge lohnt sich eine Vollkaskoversicherung? Die Versicherungsbranche empfiehlt die Police für Neufahrzeuge und Autos, die nicht älter als drei bis fünf Jahre sind, immer abhängig vom Modell und dem Marktpreis. Bei Autos, die frisch vom Band gerollt sind, kommt es vor allem darauf an, wie lange eine Neuwertentschädigung gezahlt wird. Teilweise lassen sich bis zu 18 oder mehr Monate vereinbaren, um dem Wertverlust in den ersten Monaten entgegenzuwirken. Denn normalerweise kommen die Unternehmen nur für den Wiederbeschaffungswert auf. Bei älteren Fahrzeugen lohnt es sich, den Taschenrechner zu bemühen, welche Variante – Voll- oder Teilkasko – besser geeignet ist.



Prämienberechnung

Berechnet wird der Beitrag für die Vollkaskoversicherung ebenfalls anhand von Typ- und Regionalklasse sowie einer möglichen Selbstbeteiligung. Hinzu kommt die Schadensfreiheitsklasse. Sie ist das ausschlaggebende Kriterium. Denn durch den Rabatt ist eine Vollkaskoversicherung unter dem Strich teils sogar günstiger ist als die Teilkaskopolice. Daher kann sich durchaus bezahlt machen, einen Kfz-Versicherungsvergleich zu starten, um beide Möglichkeiten berechnen zu lassen.


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